GFU Consumer & Home Electronics und der ZVEI werden auf der IFA Berlin 2026 ein neues wirtschaftspolitisches Format starten: Am 7. September soll der neue IFA Leaders & Policy Dialogue im Rahmen der Messe Entscheider der Home- und Consumer-Tech-Industrie mit hochrangigen Vertretern der nationalen und europäischen Politik an einen Tisch bringen, um über die industriepolitischen Voraussetzungen angesichts des sich verschärfenden globalen Wettbewerbs zu diskutieren. Im Fokus steht die Frage, wie die Weichen für faire, angemessene Marktbedingungen und Wirtschaftswachstum im europäischen Binnenmarkt richtig gestellt werden können.
Der EU-Binnenmarkt gehört mit über 450 Millionen Menschen zu einem der bedeutendsten Absatzmärkte weltweit und mit einem Bruttoinlandsprodukt von rund 20,0 Billionen US-Dollar (EU-27, Prognose für 2025/2026) die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. In diesem Umfeld sei die Home- und Consumer-Tech-Industrie mit ihren Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsstandorten ein zentraler Motor für Wachstum und Innovation in Europa, heißt es in einer Pressemitteilung. Regulatorische Überkomplexität stelle die Industrie aber vor signifikante Herausforderungen und erweise sich gerade in Zeiten globaler Krisen ein großes Hemmnis. Neben dem vielfach geforderten Bürokratieabbau müsse der EU-Binnenmarkt jetzt weiter ausgebaut und harmonisiert werden; zudem brauche es ein faire Regeln für den Wettbewerb mit China auf Augenhöhe.
Die Teilnahme am IFA Leaders & Policy Dialogue am 7. September 2026 ist nur auf Einladung der Veranstalter möglich.












