Warum euronics Bücker im TV-Geschäft auf Loewe setzt: „Wir brauchen das Besondere“

Das PoS-Konzept von Loewe entspricht in allen Details dem Anspruch der Marke und signalisiert den Kunden auf den ersten Blick, dass sie etwas ­Besonderes erwarten können.

Sinkende Nachfrage und ­fallende Preise – das TV-­Geschäft hat derzeit bekanntlich seine ­Tücken. Trotzdem ist es mit den richtigen ­Konzepten offensichtlich möglich, in ­diesem Segment als Fachhändler erfolgreich zu sein. Ein Beispiel dafür ist Andre Bücker, der in ­seinen euronics-­Fachmärkten und -geschäften auch Fernseh­geräte erfolgreich vermarktet. Dabei setzt er besonders auf die Marke Loewe mit ihren Produkten für das Premium- und ­Luxussegment. PoS-MAIL hat den Unter­nehmer besucht.

Bücker gehört in der Region Ostwestfalen zu den ­führenden Anbietern von Unterhaltungselektronik und Haus­geräten. Zum Unternehmen gehören je ein euronics XXL Fachmarkt in ­Delbrück und Gütersloh, Fachgeschäfte in Harsewinkel, Borgholzhausen und Rheda-Wiedenbrück (nur Hausgeräte) sowie ein Miele Center in Harsewinkel. Gemeinsam mit den Standorten der PHP-­Electronic GmbH in Geseke/Lippstadt und Riedberg bilden sie den ­euronics Verbund Ostwestfalen. Im Projektgeschäft für anspruchsvolle Privat- und Geschäftskunden ist das ­Handelsunternehmen mit der Bücker Professional GmbH erfolgreich.

Mit der Marke Loewe verbindet euronics Bücker eine lange Tradition. „Mein Vater begann bereits 1984, Loewe Fernseher zu verkaufen“, ­erzählt Andre Bücker. „In den ­folgenden Jahrzehnten haben wir die Marke durch ihre Höhen und Tiefen begleitet. Nach dem Neustart unter Aslan Khabliev sind wir seit zwei Jahren wieder voll dabei und freuen uns über die positive Entwicklung dieses ­deutschen Herstellers.“

Marke für den Fachhandel

Gerade angesichts der aktuellen ­Entwicklung auf dem TV-Markt sei eine Marke wie Loewe für den Fachhandel wichtiger denn je, fährt ­Bücker fort. „Die Zahl der Marken, die in Vertrieb und Marketing den Fachhandel besonders unterstützen, nimmt derzeit bekanntlich ab. Dazu kommen die Veränderungen im ­Handel, z. B. durch neue Anbieter aus dem Online-Segment und die ­anstehende Übernahme von MediaMarktSaturn durch JD.com. Diesen Herausforderungen müssen wir uns als Fachhändler stellen, und wir müssen verstehen, dass wir uns mit solchen Wettbewerbern nicht messen können, indem wir auf niedrige Preisen und steigende Volumen setzen. Stattdessen sollten wir ­unsere klassischen Stärken aus­spielen: die Fähigkeit, anspruchsvolle Technologien mit kompetenter Beratung zu verkaufen, den Kunden am PoS Produkterlebnisse und ­Livestyle-Feeling zu vermitteln und dabei vor allem die Zielgruppen ­anzusprechen, die etwas Besonderes suchen und dafür auch Geld in die Hand nehmen.“

Andre Bücker: „Ich freue mich auf jedes Loewe Produkt, das in Zukunft noch auf den Markt ­kommen wird.“

Aus seiner Sicht liege die Zukunft der Großflächenanbieter und Online­spezialisten aufgrund ihrer Struktur und ihrer Geschäftsmodelle vor allem im Discount, fügt Bücker hinzu. „Das ist ähnlich wie im Lebensmittel­handel, wo Unternehmen wie Aldi oder Lidl wichtige Versorgungsfunk­tionen wahrnehmen. Trotzdem gibt es auch in diesem Segment Händler, die vor allem auf Qualität setzen, z. B. Edeka. Natürlich haben auch die preisgünstige Angebote wie z. B. die Eigenmarke gut und günstig, aber der Schwerpunkt liegt bei Premium-Produkten für anspruchsvolle Konsumenten. So sehen wir unsere Rolle auch. Wir können günstig, aber unser Geschäftsmodell sollten wir auf ­höherwertige Geräte und Marken konzentrieren.“ Dazu passe ein ­Anbieter wie Loewe perfekt, betont Bücker: „Die Marke steht für Qualität und Innovation, ebenso wie für Nachhaltigkeit, Service und Regionalität. Und Made in Germany ist für viele Kundinnen und Kunden nach wie vor ein über­zeugendes Argument.“

Starkes Sortiment

Nach Einschätzung von Bücker hat sich das Loewe Sortiment in den letzten Jahren hervorragend ent­wickelt. „Die Marke gibt uns die ­Möglichkeit, Einsteiger mit den We. by Loewe Geräten ebenso zu adressieren wie Aufsteiger und Kunden, die das ganz Besondere wünschen und denen wir mit dem stellar ein Luxusmodell anbieten können, das mit der größten Diagonale von 97 Zoll schon ohne Aufstelllösung rund 30.000 Euro in die Kasse bringen kann. Und ganz aktuell hat Loewe mit dem antares eine einzigartige Produktkategorie auf den Markt gebracht, die besonders viele Individualisierungsmöglichkeiten bietet und damit anspruchsvolle Kunden anspricht, die ihren Fern­seher genau in ihren Einrichtungsstil integrieren wollen. So etwas ist derzeit einzigartig auf dem Markt – und genau solche Alleinstellungsmerkmale braucht der Fachhandel.“

Trotz des schwachen Konsum­klimas sei die Kundschaft auch für sehr hochpreisige Fernsehgeräte vorhanden, ­betont Bücker. „Wenn Sie auf die bekannten Einkaufs­meilen wie die Düsseldorfer Königsallee, die Frankfurter Goethestraße, den neuen Wall- und Jungfernstieg in ­Hamburg, den Kurfüstendamm in Berlin oder die ­Maximilianstraße in München gehen, dann sehen Sie durchaus Kunden in den Stores von Luxus­marken wie Chanel, Dior, Louis ­Vuitton, Prada oder Rolex. Als Fachhändler haben wir die Aufgabe, ­solche Zielgruppen aktiv anzu­sprechen und ihnen in unseren Fachmärkten und -geschäften ein Einkaufserlebnis zu bieten, das ihren ­Erwartungen entspricht oder diese übertrifft.“

Unterstützung am PoS

Dafür bietet Loewe nach Ansicht von Bücker nicht nur die richtigen Produkte, sondern auch viel Unterstützung, um diese gut zu vermarkten. „Loewe hat ein PoS-Konzept, das in allen Details dem Anspruch der Marke entspricht und den Kunden auf den ersten Blick signalisiert, dass sie hier etwas Besonderes erwarten können. Und mit regelmäßigen Schulungen sorgt Loewe dafür, dass unser Verkaufspersonal die richtigen Argumente einsetzen kann. Das macht nicht nur die Kunden­gespräche leichter, sondern motiviert auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

„Loewe bietet uns als Fachhändler ein ausgezeichnetes Gesamtpaket im TV-Geschäft“, resümiert Bücker. „Das Unternehmen ist gut erreichbar, reagiert schnell, und das Konzept funktioniert.“ 

Das schlägt sich auch in den Zahlen nieder: In den stationären Bücker ­Geschäften liegt Loewe im TV-Geschäft an zweiter Stelle; ertrags­mäßig sind die Kronacher sogar die Nummer Eins. „Dabei kommt uns zugute, dass wir durch unsere langjährigen Beziehungen einen großen Loewe Kundenstamm haben, mit dem wir nachhaltig Geschäfte ­machen können, denn das sind die Kunden, die wiederkommen.“

Attraktiv ist die Marke Loewe für ­Bücker auch über das TV-Geschäft hinaus. Mit dem Loewe leo habe der Hersteller einen erstklassigen Kopfhörer im Premium-Segment auf den Markt gebracht und dafür mit der „Loewe x Jacob & Co. Bespoke Limited Edition“ zu sechsstelligen Verkaufspreisen einen beeindruckenden PR-Stunt gelandet, stellt der Fachhändler fest. „Auch die Übernahme des französischen HiFi-Spezialisten Cabasse passt bestens zu Loewe und macht uns zuversichtlich, auch im Audio-­Bereich anspruchsvolle Kunden gewinnen zu können.“ Und außerhalb der Unterhaltungselektronik vermarktet Bücker die luxuriöse Espresso-Maschine Loewe aura.pure mit bemerkenswertem Erfolg. „Aus unserer Sicht ist Loewe seit dem  Eigentümerwechsel genau auf dem ­richtigen Weg und gibt dem Fachhandel die Möglichkeit, Luxusprodukte erfolgreich zu vermarkten. Deshalb freue ich mich auf jedes Loewe Produkt, das in Zukunft noch auf den Markt kommen wird.“

Der neue OLED TV antares von Loewe Noch mehr Individualität

Der minimalistisch gestylte Loewe antares kann mit optionalen Elementen individuell gestaltet werden.

Mit dem neuen Modell antares hat Loewe einen OLED TV angekündigt, der in unter­schiedlichen Farbvarianten erhältlich ist und sich mit verschiedenen Aufstelllösungen sowie ­optionalen austauschbaren Aluminium-Applikationen (silber und schwarz im Lieferumfang) individuell gestalten lässt. Jedes einzelne OLED-Modul wird sorgfältig kalibriert, bevor es das Loewe Werk in Kronach verlässt.

Für den in Kronach gefertigten antares nutzt Loewe die invisible sound Technologie, die mit diskret integrierten Lautsprechern das minimalistische Design des Fernsehers perfekt ergänzt. Zusätzlich steht eine optionale Soundbar mit 80 Watt Stereo-Frontlautsprechern zur Verfügung; auch externe Audiolösungen können verwendet werden, und in Multi-Channel-Heimkino-Setups kann das eingebaute Audio-System als Center-Lautsprecher dienen. Damit will es Loewe den Endkunden ermöglichen, ihren Fernseher an Räume, Lebensstile und Hörpräferenzen anzupassen, auch wenn diese sich verändern oder weiterentwickeln.

„Mit antares führen wir den individuellsten Smart TV ein, den Loewe jemals entwickelt hat“, sagt Loewe CEO Aslan Khabliev. „Seit Jahrzehnten steht Loewe für Design, Innovation und Individualität. Loewe antares führt diese ­Philosophie weiter als je zuvor und vereint außergewöhnliche Bildqualität, intelligente Technologie und eine ­beispiellose Auswahlfreiheit in einem wunderschön gefertigten TV-Modell.“

Der Loewe antares unterstützt praktisch alle populären Streaming-Dienste wie Disney+, Netflix, Prime Video, Apple TV, YouTube und Spotify. Die Ausstattung umfasst HDMI 2.1, Bildwiederholraten von bis zu 144 Hz, Variable ­Refresh Rate (VRR) und Auto Low Latency Mode (ALLM) . Dazu kommen AI-Komfortfunktionen, Sprachsteuerung, Apple AirPlay, Matter-Kompatibilität und die Möglichkeit der ­Integration des Geräts in Smart-Home-Umgebungen.

Der Loewe antares ist ab sofort in Bildschirmgrößen von 42 bis 65 Zoll zu Preisen von 2.500 bis 4.000 Euro (UVP) erhältlich. Mit optionalen Alu-Applikationen in Sonder­farben sowie Aufstellungs- und Soundlösungen, darunter die 80-Watt-Soundbar für 300 Euro, lässt sich die ­Wertschöpfung weiter erhöhen.