Sony hat neue Bravia TVs angekündigt, die es dem Fachhandel ermöglichen, Zielgruppen mit unterschiedlichen Budgets und Präferenzen anzusprechen. Die neuen Fernseher, die es mit QD-OLED, Mini LED und LED Bildschirmen gibt, bauen auf Technologien und Funktionen des Sony Flaggschiffs Bravia 9 auf und sind auf das Zusammenspiel mit dem neuen Bravia Theatre Heimkino-System abgestimmt. Dank Google TV sind sie einfach zu bedienen.
Im vergangenen Jahr hat Sony das Profil der Marke Bravia erweitert, die nunmehr für alle Home-Entertainment-Produkte des japanischen Unternehmens stehen und die Expertise widerspiegeln soll, die sich Sony in der professionellen Filmproduktion mit seinen Kinokameras, professionellen Monitoren und Kopfhörern erworben hat. „Cinema is coming home” nennt der Hersteller das Konzept, das es den Kunden möglich machen soll, Inhalte in besonders authentischer Form zu genießen.
Die neuen QD-OLED-TVs der Bravia 8 II Modellreihe sind äußerlich an ihrem Slim One Slate-Design zu erkennen, das Bildschirm und Rahmen zu einer Oberfläche vereint. Im Inneren steuert der XR-Prozessor von Sony das Panel so an, dass Filme und Serien so wiedergegeben werden, wie sich ihre Urheber das vorgestellt haben. Dafür werden Szenen mit Hilfe von KI analysiert, um die Einstellungen anzupassen; zusätzlich verbessert XR Triluminos Max die Farbdarstellung.
Mit dem XR Contrast Booster und einer cleveren Temperatur-Überwachung steuert der Prozessor das Licht auf dem hellen QD-OLED-Panel präzise, um detailreiche Bilder mit perfekten Schwarztönen und beeindruckendem Tiefeneindruck zu erzeugen. Für authentischen Klang verwandelt Acoustic Surface Audio+ den Bildschirm in einen dynamischen Lautsprecher, der die Töne genau aus der Richtung abstrahlt, in der das akustische Ereignis stattfindet.
Der Bravia 8 II von Sony ist ab Juni in 55 (UVP 2.599) Euro und 65 Zoll (UVP 3.299 Euro) erhältlich.
In fünf Bildschirmgrößen von 55 bis 98 Zoll werden die Bravia 5 Mini-LED Fernseher erhältlich sein, die zu erschwinglichen Preisen zahlreiche Premium-Funktionen bieten. Der XR Backlight Master Drive erzeugt mit Technologien aus Sonys professionellen Monitoren und präzisem Local Dimming hohe Kontraste, die auch bei subtilen Gesichtsschattierungen und kräftigen Highlights feine Details sichtbar machen.
Für besonders authentische Wiedergabe sind die Bravia-Modelle 8II und 5 mit Studio Calibrated-Modi von Sony ausgestattet, darunter der Netflix Adaptive Calibrated Mode, der Sony Pictures Core Calibrated Mode und der Prime Video Calibrated Mode. Auch Dolby Vision wird unterstützt. Zudem sind die beiden Bravia Modellreihen mit IMAX Enhanced kompatibel, das für bestimmte Inhalte von Sony Picture Core und Disney+ erforderlich ist.
Die Bravia 5 Fernseher von Sony kommen in den Größen 55 (UVP 1.549 Euro) und 65 Zoll (UVP 1.899 Euro) im Mai auf den Markt, im Juni folgen Varianten in 75 (UVP 2.299 Euro) und 85 Zoll (UVP 3.299 Euro). Ab Juli soll ein 98 Zoll Modell (UVP 5.499 Euro) zur Verfügung stehen.
Mit den Bravia 3 LED-TVs bietet Sony Einstiegsmodelle an, die mit dem 4K-Prozessors X1 und Triluminos Pro niedrig aufgelöste Inhalte auf 4K hochskalieren können. Für passende Klänge sind Dolby Atmos und DTS:X an Bord. Praktisch: Die Bravia 3 TVs sind mit PS Remote Play kompatibel. So können sie z. B. – ausreichende Internet-Bandbreite vorausgesetzt – als Zweitgerät im Schlaf- oder Kinderzimmer für PS5- und PS4-Spiele genutzt werden, während auf dem Hauptfernseher im Wohnzimmer ein Film läuft.
Die Bravia 3 TVs gibt es ab Mai in den Größen 43 (UVP 799 Euro), 50 (UVP 899 Euro), 55 (UVP 999 Euro), 65 (UVP 1.249 Euro), 75 (UVP 1.649 Euro) und 85 Zoll (UVP 2.299 Euro).
Alle neuen Bravia TVs sind mit dem Eco Dashboard 2 ausgestattet, mit dem man den Stromverbrauch zu überwachen und Einstellungen ändern kann, um höhere Effizienz zu erreichen. Der Bravia 5 kann mit der speziellen Signalverarbeitung von Sony auch die Helligkeit für jede Szene automatisch anpassen, um hohe Qualität bei niedrigem Stromverbrauch zu erreichen.
Für bestimmte Komponenten der Hardware verwendet Sony recycelte Materialien, darunter Sorplas, Kunststoff, Stahl und Aluminium. Für barrierefreie Nutzung gibt die Talkback-Bildschirmlesefunktion, mit der man die Programmliste überprüfen und den Fernseher einrichten kann, ohne auf den Bildschirm zu schauen. Der Fernseher und die BraviaTheatre Soundbar können mit der Bravia Connect-App gesteuert werden.