Nach Öffnung der New Yorker Börse setzte sich die Talfahrt fort. Mit 19,4 Prozent Tagesverlust kostete die Aktie des zweitgrößten Suchmaschinen-Unternehmens am Nachmittag nur noch 23,10 Dollar. Auf Yahoo Konzernchef Jerry Yang könnte eine Flut von Klagen der Aktionäre zukommen, berichtet Reuters. Yang hatte das Microsoft-Angebot als zu niedrig zurückgewiesen, obwohl Microsoft sein Angebot von 31 US-Dollar pro Aktie nochmals auf 33 Dollar erhöht hatte. Yang forderte jedoch 37 Dollar pro Aktie. Zuviel, sagte Microsoft und zog sein Angebot zurück. Die Aktionäre des Softwareriesen Microsoft nehmen das Scheitern der teuren Yahoo-Übernahme offenbar erleichtert zur Kenntnis. Die Microsoft-Aktie legte in New York um 2,6 Prozent zu. Auch der Kurs der Aktie des Yahoo Konkurrenten Google stieg um 2,3 Prozent. Yahoo muss sich eine brauchbare Alternative einfallen lassen, um den weiteren Kursverfall zu stoppen. Sonst könnte sich Microsoft die Internet-Suchmaschine durch eine feindliche Übernahme doch noch einverleiben, aber dann zu einem weit geringeren Preis als das ursprüngliche Angebot.
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Themen der Woche
Die Trends der CES 2026 in Las Vegas: Roboter, KI und...
Mit zahlreichen Neuheiten, prominent besetzten Keynotes, innovativen Konzepten und einer großen weltweiten Medienresonanz wurde die CES 2026 ihrer Rolle als inspirierender Jahresauftakt für die Tech-Branche erneut gerecht. 148.000 Teilnehmer (Vorjahr: 141.000) bedeuteten zwar die größte CES nach der Covid-19 Pandemie; das Niveau von 2020, als 175.000 Besucher den Weg nach Las Vegas fanden, wurde allerdings nicht erreicht. Die Zahl der Aussteller nahm im Vergleich zu 2025 leicht ab, nämlich von 4.500 auf 4.100. Davon waren nach Angaben der Organisatoren 1.200 Startups (2025: 1.400). 6.900 globale Medienvertreter, Content-Hersteller und Branchen-Analysten kamen zur CES 2026 – das waren mehr als im Vorjahr (6.600). Das Rahmenprogramm konnte sich mit 400 Vortragsveranstaltungen, bei denen 1.300 Referenten auftraten, ebenfalls sehen lassen.
ElectronicPartner kündigt Maßnahmen zur Neuausrichtung an: Weniger Personal, mehr Service
ElectronicPartner hat für die kommenden Monate Anpassungen am Standort Düsseldorf angekündigt, um das eigene Mitglieder-Netzwerk als führenden lokalen Lösungsanbieter für Technik und Service zu positionieren. Zu den Maßnahmen gehört auch eine Neuorganisation der Zentrale, die mit einem Stellenabbau einhergeht. Dabei wolle ElectronicPartner seiner Linie treu bleiben, den Transformationsprozess verantwortungsbewusst, fair und mit sozialer Rücksichtnahme sowie in enger und vertrauensvoller Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern durchzuführen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Neuausrichtung des Unternehmens, das sich nach wie vor im Besitz der Gründerfamilie befindet, werden aus eigener Kraft gestaltet.
Der smarte Roboter LG CLOiD auf der CES 2026: Helfer im Haushalt
Mit dem neuen KI-gestützten Haushaltsroboter LG CLOiD will LG Electronics nach eigener Aussage das Zeitalter der „Zero Labor Homes“ einläuten, in denen intelligente Maschinen alltägliche Haushaltsaufgaben übernehmen, um den Zeitaufwand und die körperliche Anstrengung für alltägliche Hausarbeit zu reduzieren. Der auf der CES präsentierte smarte Roboter, der auf dem selbstfahrenden AI Home Hub von LG aufbaut und sich in das ThinQ-Ökosystem von LG integrieren lässt, nutzt u. a. KI und bildbasierte Technologien.











