Der Markt für Elektro‑Haushaltgeräte war 2025 sowohl im In- als auch im Ausland rückläufig. Das gab der Verband der Elektro- und Digitalindustrie ZVEI in einer Pressemitteilung bekannt. In Deutschland sei der Umsatz der Hersteller mit 9,71 Milliarden Euro um 4 Prozent hinter dem Vorjahr zurückgeblieben. Einen deutlichen Rückgang von Umsatz und Absatz gab es bei den Großgeräten, die noch auf ein Volumen von 5,7 Milliarden Euro kamen.
Bei Einbaugeräten war ein leichter Absatzanstieg zu verzeichnen, zu dem vor allem Elektroherde und Kochfelder beigetragen haben. Kleingeräte erreichten trotz gedämpfter Dynamik einen Umsatz von 3,9 Milliarden Euro. Besonders gefragt waren Heißluftfritteusen, Kaffeezubereitung, Bodenpflegegeräte und Personal-Care-Produkte.
Nach Einschätzung des ZVEI blickt die Branche unter schwierigen Rahmenbedingungen vorsichtig auf das Jahr 2026. Das Konsumklima habe sich zwar leicht stabilisiert, die Anschaffungsbereitschaft für größere Haushaltsgeräte bliebe jedoch niedrig, erklärte der Verband. Während die Exporte von Großgeräten leicht zulegten, brachen die Ausfuhren von Kleingeräten ein. Für eine nachhaltige Erholung fordert die Industrie regulatorische Entlastungen, verlässliche außenwirtschaftliche Bedingungen sowie Maßnahmen zur Stärkung der Inlandsnachfrage. Eine höhere Planungssicherheit – etwa durch niedrigere Strompreise und Bürokratieabbau – gelte als entscheidend, um Produktion, Konsum und Wettbewerbsfähigkeit 2026 wieder zu beleben, betonte der ZVEI.












