Neuheiten der Harman Luxury Audio Group

Mit der Vorstellung von neun neuen JBL Synthesis Custom Lautsprechern (SCL) sowie drei Verarbeitungs- und Verstärkerkomponenten will die Harman Luxury Audio Group nach eigenen Angaben die größte Weiterentwicklung der Marke in den letzten Jahren auf den Weg bringen. Die neue Produktreihe feiert ihre weltweite Premiere auf der ISE, die heute in Barcelona begonnen hat. Ebenfalls neu in der Harman Luxury Audio Group sind AV-Produkte und Lautsprecher der Marke Arcam.

Die neuen JBL Synthesis Lautsprecher wurden für architektonische Installationen entwickelt und können je nach Modell in oder auf der Wand bzw. hinter einer Leinwand eingebaut werden. Sie arbeiten mit neuesten JBL-Wandlertechnologien, fortschrittlichen Kompressionstreibern und präziser HDI-Horngeometrie, die Preise (jeweils UVP) liegen zwischen 1.750 und 8.000 Euro.

Passend dazu kommen hochwertige AV Prozessoren auf den Markt, die viel Leistung für Home-Cinema-Installationen unterschiedlicher Größe versprechen. Der SDP-60 Immersive AV-Prozessor ist ein 16-Kanal-Modell (UVP 6.199 Euro) mit Referenz-Decodierung, symmetrischen Ausgängen, Matrix-Kanalzuweisung und Dirac Live ART-Raumkorrektur. Als All-in-One-Lösung (UVP 7.099 Euro) kombiniert der SDR-40 eine 16-Kanal-Verarbeitung mit neun Kanälen der Klasse-G-Verstärkung und einer hohen Ausgangsleistung. Das Flaggschiff SDP-70 ( (UVP 10.599 Euro) ist eine 24-Kanal-VerarbeitungsplattformEUR) mit erweiterter Systemflexibilität, fortschrittlichem Dirac Live Active Room Treatment (ART) und netzwerkfähiger Architektur.

Arcam hat die ersten AV-Produkte seiner Radia-Serie vorgestellt. Die neuen Audio-Video-Verstärker AVA15 (UVP 2.990 Euro), AVA25 (UVP 4.990 Euro) und AVA35 (UVP 6.999) unterstützen Dolby Atmos und DTS:X, der AVA25, der AVA35 und der AVP45 auch Auro-3D. Die Konnektivität umfasst Bluetooth 5.4 mit Auracast, HDMI (einschließlich HDMI eARC) und hochaufgelöstes Streaming über Apple AirPlay, Google Cast, Spotify Connect, Tidal Connect und Qobuz Connect. Alle Modelle verarbeiten Audio mit bis zu 24 Bit/192 kHz und sind Roon Ready. Mit Dirac Live Active Room Treatment (ART), Dirac Live Room Correction und Dirac Live Bass Control können sie individuell an die Raumbedingungen angepasst werden.

Neben dem 16-Kanal-Audio-Video-Prozessor AVP45 (UVP 5.990 Euro) wurden auch die Arcam Leistungsverstärker PA4 (UVP 999 Euro) und PA9 (UVP 3.990 Euro) angekündigt. Der PA4 bietet vier Kanäle mit effizienter Class-D-Verstärkung  für die Ansteuerung von Höhen-, Surround- oder Zweitbereichslautsprechern, während der PA9 neun Kanäle mit Class-G-Leistung bietet.

Zudem kehrt die britische Nobelmarke mit der Erweiterung der Radia-Serie zum Lautsprecherdesign zurück, um ein vollständiges Sortiment für Musik- und Heimkino-Setups anzubieten. Dieses umfasst je zwei Regal- und Standlautsprecher sowie jeweils einen Center-Speaker und Subwoofer. Die Produkte funktionieren nach Angaben des Herstellers in jedem Hi-Fi- oder Heimkinosystem und lassen sich mit spezifischen Elektronikkomponenten der Arcam Radia-Reihe besonders fein abstimmen.

Alle fünf passiven Lautsprecher verfügen über einen 25 mm DCC-Aluminium-Kalottenhochtöner, der in einem Acoustic Lens-Waveguide montiert ist. Die Wiedergabe der tiefen und mittleren Frequenzen übernehmen Tieftöner mit Mikrokeramik- Verbundmembran (MCC), die aufgrund ihrer Kombination aus Steifigkeit und geringer Masse ausgewählt wurden. Die Modelle R15, R35 und R35C verwenden einen 130-mm-MCC- Treiber, während die größeren Modelle R25 und R45 mit einer 165-mm-Version ausgestattet sind. Die Mitten werden von Deep Ceramic Composite (DCC)-Treibern wiedergegeben: Der R35 verwendet eine 130-mm-Einheit und der R45 eine 165-mm-Einheit. Das Sortiment wird ergänzt durch den Subwoofer R25B mit einem 250-mm-Tieftöner mit beschichteter Faser-Verbundmembran.

Die Paarpreise (jeweils UVP) liegen zwischen 2.000 Euro für den Arcam Radia R15 und 3.500 Euro für das Modell R45.