EU-Förderung in Millionenhöhe für Euronics International

Als nach eigenen Angaben erster Einzelhändler der Technikbranche wird Euronics International von der EU-Kommission gefördert. Die internationale Verbundgruppe hatte sich für ihr Projekt „Life Epics – Electronic Products: Impacts on Circular Economy and Sustainable Development” um EU-Fördermittel bemüht, die jetzt genehmigt wurden. Die internationale Verbundgruppe hat für die Umsetzung in den fünf teilnehmenden Ländern Frankreich, Deutschland, Spanien, Estland und Lettland ein Budget von mehreren Millionen Euro für die Umsetzung. 

Dank der pan-europäischen Ausrichtung von Euronics International sollen nunmehr 60 Prozent der Aufwendungen von der EU-Kommission bezuschusst werden. Die ersten Gelder seien bereits eingetroffen, so dass das Projekt Ende letzten Jahres wie geplant starten konnte, heißt es in einer Pressemitteilung. In Deutschland habe die Umsetzung mit dem Kick-off im Rahmen des Euronics Kongresses auf der KOOP in Berlin begonnen.

„Life Epics“ besteht aus verschiedenen Maßnahmen: So werden Mitglieder in den teilnehmenden Ländern hinsichtlich nachhaltiger Grundsätze und Produkte umfassend geschult sowie Reparaturmöglichkeiten vor Ort im Handel gefördert und erweitert. Zudem ist ein System geplant, mit dem Endverbrauchern die Nachhaltigkeit eines Produkts transparent und einfach dargestellt werden kann.

„Als größter und wichtigster Markt in Europa arbeiten wir in Deutschland federführend an diesem Projekt mit”, erklärte Benedict Kober, Sprecher des Vorstands der Euronics Deutschland eG. „Unser Ziel ist es, Transparenz für Endverbraucher zu schaffen, um ihnen zu zeigen, wie sie ihr bestes Zuhause der Welt nachhaltiger gestalten können. Dazu ist es notwendig, unsere Mitgliedsbetriebe umfassend zu qualifizieren und zu trainieren. Es freut uns sehr, dass die EU-Kommission unsere Bemühungen tatkräftig unterstützt und die Sinnhaftigkeit unseres Projektansatzes von Epics honoriert.“