Die Ceconomy AG, Muttergesellschaft von MediaMarktSaturn, hat im ersten Quartal des am 1. Oktober 2025 begonnenen Geschäftsjahres einen Umsatz von 7,6 Mrd. Euro (plus 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum) erzielt. Das operative Ergebnis (bereinigter Ebit) legte in der von der Black Season und dem Weihnachtsgeschäft geprägten Periode um 11 Prozent zu und erreichte 311 Millionen Euro.
„Zwölf Quartale in Folge profitables Wachstum – das beweist unsere nachhaltige Strategie von Experience Electronics und die Robustheit unseres Geschäftsmodells”, kommentierte Ceconomy CEO Dr. Kai-Ulrich Deissner. „In der Peak Season haben wir sowohl digital als auch bei der Kundenzufriedenheit Spitzenwerte im ersten Quartal erreicht.“ Tatsächlich lag die Kundenzufriedenheit mit einem Net Promoter Score (NPS) von 61 nach Angaben von Ceconomy auf einem neuem Rekordniveau. Parallel dazu überschritt der Online-Anteil die 30 Prozent-Marke und erzielte damit ein neues Allzeithoch außerhalb von Lockdown-Zeiten.
Während Ceconomy in der Türkei, Spanien, Ungarn, Schweiz und Italien robuste Umsätze sowie eine spürbar verbesserte Profitabilität verzeichnete, war das Geschäft in Deutschland und Österreich von Konsumzurückhaltung geprägt. Positive Entwicklungen gab es vor allem in den Kategorien Bodenpflege sowie Gaming‑ und Computer-Hardware. Auch die Umsätze mit Spielwaren legten deutlich zu.
Der Bereich Services & Solutions verzeichnete im ersten Quartal ein starkes Wachstum sowohl im Online- als auch im Offline-Bereich. Dazu trugen u. a. Garantieverlängerungen bei, die oftmals als Teil von Produkt-Bundles verkauft wurden. In Deutschland konnte MediaMarktSaturn zudem sein Versicherungsangebot ausweiten.
Retail Media erzielte ein deutlich zweistelliges Wachstum über das gesamte Produktportfolio hinweg. Dazu habe auch eine besonders hohe Zahl an Neukunden aus Branchen außerhalb der Consumer Electronics beigetragen, betonte Ceconomy.
Für das Geschäftsjahr 2025/26 erwartet Ceconomy weiterhin ein moderates Umsatzwachstum, zu dem alle Segmente beitragen sollen. Das Ziel eines bereinigten Ebit von rund 500 Mio. Euro bleibe vor allem durch Verbesserungen in Segmenten DACH und West-/Südeuropa erreichbar, erklärte das Unternehmen.












