Surround-Sound vermittelt ein Klangerlebnis, das dem Hörerlebnis im Kino sehr nahe kommt. „Der Wechsel von Stereo zu Surround läßt sich mit dem Wechsel von Mono zu Stereo in den 60er Jahren vergleichen“, erläutert Matthias Rose vom Fraunhofer-Institut. „Die Sender, Radio wie Fernsehen, müssen zur Übertragung von Surroundsound große Datenmengen übermitteln. Das aber kostet Geld: je größer die Datenmenge desto teurer wird es. Bisherige Kompressionsverfahren liefern zwar gute Töne, benötigen dafür jedoch oft große Datenmengen oder bieten umgekehrt bei geringeren Datenraten eine mindere Klangqualität. Anders bei MPEG Surround: Dieses Erweiterungsformat für Audiocodierverfahren erlaubt es, 5.1 Surround-Klang bei sehr niedrigen Datenraten zu speichern. Der Trick: Beim Encodieren des Signals werden die Surround-Audiodaten in ein Stereosignal umgewandelt, während gleichzeitig Raumklanginformationen, zum Beispiel Pegelunterschiede zwischen den Kanälen, als kompakte Zusatzdaten gespeichert werden. Das ermöglicht beim Decodieren die fast vollständige Rekonstruktion des Originals. Gleichzeitig gewährleistet das neue Format, daß herkömmliche Abspielgeräte weiter wie gewohnt Stereoklang wiedergeben", so Rose. Das MP3-Format soll raumklangkompatibel werden und nennt sich dann "MP3 Surround". Die Erweiterung für MP3 speichert Surround-Musik mit Bitraten, wie sie bei Stereo-MP3 benutzt werden. Die auf diese Weise erzeugten MP3 Surround Dateien können von jedem MP3-Abspielgerät wiedergegeben werden.
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Themen der Woche
Die Trends der CES 2026 in Las Vegas: Roboter, KI und...
Mit zahlreichen Neuheiten, prominent besetzten Keynotes, innovativen Konzepten und einer großen weltweiten Medienresonanz wurde die CES 2026 ihrer Rolle als inspirierender Jahresauftakt für die Tech-Branche erneut gerecht. 148.000 Teilnehmer (Vorjahr: 141.000) bedeuteten zwar die größte CES nach der Covid-19 Pandemie; das Niveau von 2020, als 175.000 Besucher den Weg nach Las Vegas fanden, wurde allerdings nicht erreicht. Die Zahl der Aussteller nahm im Vergleich zu 2025 leicht ab, nämlich von 4.500 auf 4.100. Davon waren nach Angaben der Organisatoren 1.200 Startups (2025: 1.400). 6.900 globale Medienvertreter, Content-Hersteller und Branchen-Analysten kamen zur CES 2026 – das waren mehr als im Vorjahr (6.600). Das Rahmenprogramm konnte sich mit 400 Vortragsveranstaltungen, bei denen 1.300 Referenten auftraten, ebenfalls sehen lassen.
ElectronicPartner kündigt Maßnahmen zur Neuausrichtung an: Weniger Personal, mehr Service
ElectronicPartner hat für die kommenden Monate Anpassungen am Standort Düsseldorf angekündigt, um das eigene Mitglieder-Netzwerk als führenden lokalen Lösungsanbieter für Technik und Service zu positionieren. Zu den Maßnahmen gehört auch eine Neuorganisation der Zentrale, die mit einem Stellenabbau einhergeht. Dabei wolle ElectronicPartner seiner Linie treu bleiben, den Transformationsprozess verantwortungsbewusst, fair und mit sozialer Rücksichtnahme sowie in enger und vertrauensvoller Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern durchzuführen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Neuausrichtung des Unternehmens, das sich nach wie vor im Besitz der Gründerfamilie befindet, werden aus eigener Kraft gestaltet.
Der smarte Roboter LG CLOiD auf der CES 2026: Helfer im Haushalt
Mit dem neuen KI-gestützten Haushaltsroboter LG CLOiD will LG Electronics nach eigener Aussage das Zeitalter der „Zero Labor Homes“ einläuten, in denen intelligente Maschinen alltägliche Haushaltsaufgaben übernehmen, um den Zeitaufwand und die körperliche Anstrengung für alltägliche Hausarbeit zu reduzieren. Der auf der CES präsentierte smarte Roboter, der auf dem selbstfahrenden AI Home Hub von LG aufbaut und sich in das ThinQ-Ökosystem von LG integrieren lässt, nutzt u. a. KI und bildbasierte Technologien.











