Metz Classic setzt weiter auf traditionelle Werte

Nachhaltigkeit spielt bei Metz Classic über den gesamten Produktzyklus von der Entwicklung über das Design und die Produktion bis zum Servicefall eine wichtige Rolle.

Metz Classic will sich weiterhin als nachhaltige TV-Marke Made in Germany positionieren. Das gab das Unternehmen Ende Juli in einer Pressemitteilung bekannt. PoS-MAIL hat das zum Anlass genommen, mit GeschäftsführerDr. Norbert Kotzbauer darüber zu sprechen, was darunter zu verstehen ist.

PoS-MAIL: Herr Dr. Kotzbauer, Sie heben das Markenversprechen von Metz Classic als nachhaltige TV-Marke Made in Germany hervor. Macht sich Metz damit ein aktuelles Trendthema zu eigen?

Metz Geschäftsführer Dr. Norbert Kotzbauer: „Wir machen uns bei jedem Produkt und bei jedem Prozess immer wieder neu darüber Gedanken, wie wir noch nachhaltiger arbeiten können.“

Dr. Nobert Kotzbauer: Wir freuen uns im Interesse der Umwelt und des Klimas darüber, dass viele Unter­nehmen auch auf Nachhaltigkeit setzen, aber für Metz ist das wirklich nichts Neues. Wir entwickeln und fertigen seit über 80 Jahren in Deutschland und haben dabei von Anfang an auf hochwertige und langlebige Produkte gesetzt. So ist das Made in Germany für Metz nicht einfach eine Herkunftsbezeichnung, sondern steht für hohe Produktqualität, sorgfältige Fertigung und Langlebigkeit.

PoS-MAIL: Wie setzen Sie diese Markenversprechen um?

Dr. Nobert Kotzbauer: Nachhaltigkeit zieht sich bei Metz Classic durch den gesamten Lebenszyklus eines Produktes. So setzen wir nicht nur bei unseren Fernsehern, sondern auch bei Komponenten wie dem Netzteil, dem Soundsystem oder der Fernbedienung auf besonders hochwertige Materialien. Denn erstklassige Hardware ist die Grundlage für die Langlebigkeit der Metz Classic Fernseher, die wir mit regelmäßiger Software-Pflege und Updates über viele Jahre auf dem neuesten Stand ­halten.

PoS-MAIL: Wie schlägt sich Nachhaltigkeit im Produkt­design wieder?

Dr. Nobert Kotzbauer: Wir vereinen z. B. mehrere Geräte in einem Fernseher, um damit wertvolle Ressourcen zu sparen. Mit ihren integrierten, doppelten Triple Tunern kommen Metz Classic TVs ohne externe Empfangsgeräte aus. Auch Aufzeichnungsfunktionen, Timeshift und der Zugriff auf Mediatheken sind ohne Zusatzgeräte Standard. Und mit eigens entwickelten Soundtechnologien und leistungsstarken Lautsprechern machen wir Soundbars in vielen Fällen überflüssig. Damit sinkt zum einen der Primär-­Energiebedarf, da auf zusätzliche Gehäuse, Netzteile usw. verzichtet werden kann. Zum anderen reduziert sich auch der Stromverbrauch im laufenden Betrieb, denn Zusatzgeräte brauchen ja immer auch zusätzliche Energie.

PoS-MAIL: Und wenn ein Metz Classic Fernseher doch einmal kaputt geht?

Dr. Nobert Kotzbauer: Dann kann er in vielen Fällen instand gesetzt werden, denn die Reparierbarkeit unserer Geräte ist auch ein traditionelles Markenversprechen von Metz Classic, das sich nicht geändert hat. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Service- und Reparaturzentrale in Zirndorf tauschen nicht nur defekte Module und Platinen aus, sondern sie reparieren oftmals sogar Bauteile.

PoS-MAIL: Sind denn für ältere Geräte noch Ersatzteile vorhanden?

Dr. Nobert Kotzbauer: Ja, und auch das hat bei uns Tradition. Wir halten in den meisten Fällen Ersatzteile weit über den gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum vor. Es ist bei Metz völlig normal, dass ein vor sieben Jahren gekauftes TV-Modell mit Original-Ersatzteilen repariert werden kann.

PoS-MAIL: Aber dafür muss es erst einmal nach Zirndorf gebracht werden…

Dr. Nobert Kotzbauer: Nicht unbedingt. Sie wissen, dass wir mit dem Fachhandel seit vielen Jahrzehnten partnerschaftlich zusammenarbeiten. Nicht ohne Grund hat Metz Classic in diesem Jahr zum vierten Mal hintereinander den Plus X Award als Fachhandelsmarke des Jahres gewonnen. Diese Partnerschaft schließt nicht nur die bestmögliche Warenverfügbarkeit für den Fachhandel und eine berechenbare Vertriebspolitik ein, sondern auch unser Servicekonzept. Deshalb setzen wir bei der Reparatur von Metz Classic Produkten gerne auf speziell ausgebildete Fachhändler. Das bringt diesen Partnern nicht nur zusätzliche Umsätze, sondern erspart im Servicefall auch weite Wege und Ressourcen für die Logistik.

PoS-MAIL: Wie geht es in Zukunft bei Metz mit der Nachhaltigkeit weiter?

Dr. Nobert Kotzbauer: Das entscheiden wir praktisch täglich neu, denn Nachhaltigkeit ist ein fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Deshalb machen wir uns bei jedem Produkt und bei jedem Prozess immer wieder neu darüber Gedanken, wie wir noch nachhaltiger arbeiten können. Natürlich nehmen wir dabei auch gerne Anregungen von Endkunden und von unseren Fachhandelspartnern auf. Deshalb freue ich mich auf konstruktive Gespräche auf der IFA.

Herr Dr. Kotzbauer, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.