iQ700 Waschmaschine und Wärmepumpentrockner von Siemens Hausgeräte

Auf einem neuen Messestand mit großzügigen Flächen und viel Grün präsentiert sich Siemens auf der IFA 2022 unter dem Motto „Intelligent technology for the new way of living“. Dabei zeigt die Nummer Eins unter den deutschen Hausgerätemarken erste Anwendungen von künstlicher Intelligenz (KI) in der Küche und stellt ihre neue iQ700 Backofen-­Generation vor (siehe PoS-MAIL 8/2022, S. 14). Auch der erste Kühlschrank, der seine Tür auf Sprachbefehl öffnet, sowie Anwendungs­szenarien für die „intelligente Küche“ werden in Berlin zu ­sehen sein. Im Bereich Wäschepflege ­bieten die brandneue iQ700 Waschmaschine und der iQ700 Trockner dem Fach­handel viel Umsatzpotential. Denn sie ­kombinieren ­markantes Design, sinnvolle neue Funktionen und viel Bedienkomfort mit intelligenten Technologien zur Schonung von Klima und Umwelt. Das zeigt sich bei der 10kg iQ700 Waschmaschine an der Einstufung in Energie­effizienz-klasse A; der iQ700 Trockner wartet ebenfalls mit der bestmöglichen Klasse (A+++) auf.

Der Messeauftritt von Siemens Hausgeräte reflektiert eine vom Zukunftsinstitut im Auftrag des Herstellers herausgegebene neue Trendstudie mit dem Titel „New Living“, deren Ergebnisse ebenfalls auf der IFA bekanntgegeben werden. Sie macht deutlich, welche Megatrends und Wertvorstellungen private Lebenswelten in Zukunft prägen werden und welche intelligenten Technologien das „New Living“ unterstützen können. Die Studie zeigt, dass der nach außen sichtbare Wert materieller Dinge für viele Menschen abnimmt. Sie bevorzugen vielmehr Produkte und Dienstleistungen, die den Menschen, der Gesellschaft und der Umwelt echte Mehrwerte bieten. Dabei liegt auch in Zukunft ein besonderer Fokus auf den eigenen vier Wänden, die als wichtigster Rückzugs- und Wohlfühlort in einer volatilen Welt gesehen werden. In diesem Zuhause steht der Wunsch nach hochwertigen, langlebigen und vor allem nachhaltigen Produkten im Vordergrund, denn Nachhaltigkeit ist im „New Living“ keine Option mehr, sondern ein selbstverständlicher Bestandteil sinnvollen Entscheidens und Handelns.

Nachhaltigkeit und Komfort

Auf genau diese Faktoren zahlen die iQ700 Waschmaschine und der iQ700 Wäschetrockner ein. „Unser neues iQ700 Wäschepflege-Duo ist ein Musterbeispiel dafür, wie intelligente Technologie auf die Anforderungen des New Living eingeht“, erklärte Michael Mehnert, Geschäftsführer Siemens Hausgeräte. Das zeigt sich an zahlreichen Funktionen, die Komfort und Nachhaltigkeit zusammenführen. Dabei liegt bei der Waschmaschine und beim Trockner neben der Energieeffizienz ein wichtiger Schwerpunkt in sinnvoller Funktionalität, die es den Anwendern möglich macht, Zeit zu sparen, um mehr Flexibilität im Alltag zu gewinnen. So reagieren die Geräte auf das Verhalten ihrer Nutzer und helfen ihnen mit persönlichen Tipps dabei, die vielfältigen technischen Möglichkeiten auszuschöpfen, ohne sich erst in Bedienungsanleitungen vertiefen zu müssen. Das großzügige User Interface der iQ700 Waschmaschine erstreckt sich über die ganze Bedienblende und macht es einfach, die vielen Funktionen zu ­beherrschen. Denn auf der ergonomisch abgeschrägten, schwarzen ­Fläche werden nur die Auswahlmöglichkeiten gezeigt, die in diesem Moment auch gewählt werden ­können. Zudem gibt die Home Connect App den Anwendern wichtige Tipps, die auf ihr persönliches Nutzungsverhalten abgestimmt sind. So gibt es z. B. eine ­automatische Erinnerung, wenn es notwendig ist, die ­Trommel zu reinigen.

Weniger Bügeln

Da die wenigsten Menschen gerne viel Zeit mit Bügeln verbringen, denkt die Siemens iQ700 Waschmaschine mit dem neuen smartFinish Programm über das Waschen hinaus. Diese ursprünglich für den Trockner entwickelte Zusatzoption ermöglicht das schnelle Auffrischen von zerknitterter Kleidung mit Dampf. So hat z. B. ein Blazer, der beim Autofahren zerknittert wurde, nach einer kurzen Behandlung im smartFinish Programm um bis zu 50 Prozent weniger Falten. Praktisch ist auch die Mini Load ­Option für Wäschestücke, die nicht mit der vollen Ladung gewaschen werden können, weil sie z. B. aus Seide sind oder eine ungewöhnliche Farbe haben. Mit dieser Lösung lassen sich auch kleine Wäsche­mengen schnell sowie wasser- und energiesparend reinigen.

Energie und Ressourcen sparen

Eine besonders wichtige Innovation ist der neue ­detergentScan, mit dem die iQ700 Waschmaschine das bewährte Dosiersystem i-Dos auf das nächste Level hebt. Wenn die Anwender mit der Home Connect App den Barcode auf der Waschmittel-Verpackung scannen, weiß die Maschine genau, was sich in ihrem Vorratstank befindet. Weitere Einstellungen, die vor der Inbetriebnahme nötig sind, lassen sich ganz einfach am Tablet oder Handy vornehmen. So wird z. B. die Wasserhärte automatisch anhand der Standortbestimmung des Smartphones ermittelt. Mit diesem High-Tech-System werden nicht nur (im Vergleich mit einer manuellen Dosierung) 38 Prozent Waschmittel gespart; auch das Wasser, mit dem man die überschüssige Chemie wieder herausspülen müsste, wird gar nicht erst verbraucht. So leistet der neue detergentScan einen signifikanten Beitrag zum Klima- und Umweltschutz, den Siemens nicht nur in der neuen iQ700 Waschmaschine verfügbar macht, sondern auch in älteren Geräten mit i-Dos und Home Connect.

Die intelligente Siemens Technologie schlägt sich natürlich auch auf den Energieverbrauch der iQ700 Waschmaschine nieder: Sie trägt nicht nur das Label der EU-­Energieeffizienzklasse A, sondern unterbietet deren Grenzwert sogar um 20 Prozent. Ein weiterer Beitrag zum Klimaschutz: Die auf gute Reparaturfähigkeit ausgelegten Waschmaschinen werden ausschließlich in Deutschland hergestellt und gelangen so auf kurzen Transportwegen in den Fachhandel, ohne zuvor um die halbe Welt reisen zu müssen.

Passender Wäschetrockner

Mit seinen intelligenten Technologien passt der neue iQ700 Wäschetrockner perfekt zur gleichnamigen Waschmaschine, denn Siemens hat das Design, die Programme und die Optionen der beiden Geräte genau aufeinander abgestimmt. Wie die Waschmaschine fällt der Trockner dank seines modernen, wohnlichen Looks weder im Bad noch im Schlafzimmer negativ auf und passt bestens in einen stylischen Laundry Room. Die grifflose Tür aus schwarzem Glas, deren Anschlag wechselbar ist, bietet einen besonderen Blickfang. Auch beim Trockner erstreckt sich das User Interface über die ganze Bedienblende und ist ebenso einfach zu bedienen wie bei der Waschmaschine. Praktisch ist der neue Nachlegeindikator, der genau angibt, bis wann ein nasses Teil noch in den Trockner darf, damit es am Ende so trocken ist wie die gesamte Ladung. Ebenfalls nützlich ist die Möglichkeit, das Gerät mit einem Betriebsgeräusch von nur 59 dB (A) besonders leise zu betreiben, um z. B. in den Abend- und Nachtstunden niemanden zu stören.

Zeit oder Energie sparen

Viele Kundinnen und Kunden wünschen sich, gerade beim zeitkritischen Faktor „Trocknen“ den Prozess beschleunigen zu können, wenn sie es einmal eilig haben. Genau das ist mit der erwähnten varioSpeed Funktion möglich. Sie verkürzt den Ablauf bei Baumwolle um bis 35 Prozent, so dass der neue Premium-Trockner pro kg Wäsche voll beladen weniger als 20 Minuten benötigt.

Michael Mehnert, Geschäftsführer Siemens Hausgeräte: „Unser neues iQ700 Wäschepflege-Duo ist ein Musterbeispiel dafür, wie intelligente Technologie auf die Anforderungen des New Living eingeht.“

Umgekehrt ist es möglich, vom Zeitmanagement auf Nachhaltigkeit umzuschalten. So können die Nutzer jedes Mal entscheiden, ob sie die Wäsche lieber schnell oder mit längeren Laufzeiten besonders klimafreundlich trocknen möchten. Im letzteren Fall unterbietet der neue Wärmepumpentrockner von Siemens die beste Energieeffizienzklasse A+++ um 10 Prozent. Zudem hat Siemens Funk­tionen eingebaut, die einen besonders sparsamen Betrieb über die gesamte Betriebs- und Lebensdauer sicher­stellen: Damit die Anwender den Wärmetauscher nicht selbst von Flusen befreien müssen, reinigt sich dieser dank der ­selfCleaning Condensor Technologie von selbst. So bleibt der Stromverbrauch dauerhaft so niedrig, wie die ­Konstrukteure das vorgesehen haben.

Leine oder Wäschetrockner?

Gerade in diesen Tagen ist es eine durchaus berechtigte Frage, ob der Einsatz von elektrischen Wäschetrocknern angesichts der Energieknappheit überhaupt vertretbar ist. Gehört die Wäsche nicht immer auf die Leine? Untersuchungen haben ergeben: Die Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Im Sommer fällt zwar die Bilanz bei trockenem, warmem Wetter klar zugunsten des Trocknens im Freien aus, im Winter dagegen nicht. Denn wer den Wäscheständer in der beheizten Wohnung aufstellt, braucht mehr Energie und muss zudem wegen der Feuchtigkeit im Raum häufiger lüften, wobei ebenfalls Wärme entweicht. So ist nach Aussagen der Stiftung Warentest und des Ökoinstituts ein effizienter Wärmepumpentrockner durchaus dazu geeignet, wertvolle Ressourcen zu schonen. Dazu trägt auch bei, dass der Trockner (unter Umständen klimaneutral produzierten) Strom verbraucht, während bei den meisten Zentralheizungen fossile Energieträger wie Öl oder Gas eingesetzt werden.

Tipps vom Trockner

Wie die Waschmaschine gibt auch der iQ700 Wäschetrockner seinen Nutzern personalisierte Tipps, wie sie das Gerät noch besser einsetzen können. Das kann z. B. ein Hinweis auf das neue Dampfprogramm sein, das mit drei verschiedenen Optionen die Bügelzeiten verringern kann. Und der iQ700 Wäschetrockner ist auch update-fähig: Auf Wunsch lässt sich die Programm-Auswahl um spezielle Abläufe für Sports Wear, Daunenkleidung und Jeans erweitern.

Ab Frühjahr 2023

Die iQ700 Waschmaschine (WG56B2A40) von Siemens kommt im März 2023 zum Preis von 1.539 Euro (UVP) auf den Markt. Der iQ700 Wäschetrockner (WQ46B2C40) folgt im April 2023 und soll 1.789 Euro (UVP) kosten.