BSH setzt auf Vernetzung und Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit beginnt für die BSH schon bei der Produktion – z. B. durch den Einsatz von Photovoltaik im Werk Dillingen.

Bei der Vorstellung seiner Herbstneuheiten hat BSH ­Hausgeräte einen klaren Schwerpunkt auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit gelegt. Dabei bleibe es oberstes Ziel, den Komfort und die Lebensqualität der Menschen in ihrem eigenen ­Zuhause zu verbessern, erklärte Europas führender Hausgerätehersteller. Gelingen soll das mit ­smarten Hausgeräten, die den Alltag automa­ti­sieren und personalisieren, Abläufe erleichtern und dabei die natürlichen Lebensgrundlagen schonen.

„Mit unserem 2014 gestarteten ­Ökosystem Home Connect sind wir Pioniere der vernetzten Küche”, erklärte Volker Klodwig, Leiter ­Vertrieb Zentral- und Osteuropa bei der BSH Hausgeräte GmbH. „Bis heute wurde die Home Connect App über 2 Millionen Mal herunter­geladen und ist in 49 Ländern und 27 Sprachen verfügbar. Unser Anspruch ist es, integrierte IoT-­Lösungen aus vernetzten Haus­geräten, digitalen Features und Dienst­leistungen anzubieten, die Konsumenten bei der Hausarbeit und einer gesunden Ernährung wertvolle Unterstützung liefern können.” 

Ende August hatten die BSH und Samung eine Partnerschaft bekanntgegeben, um die Geräte ihrer Smart-Home-Plattformen (Smart Things, Home Connect Plus und Home ­Connect) übergreifend zu vernetzen.

Echte Alltagshelfer

Inzwischen wird der Mehrwert ­smarter Hausgeräte immer mehr Konsumenten bewusst. Denn ­Features wie die automatische Auswahl des richtigen Trockner­programms auf Basis des vorher genutzten Programms der Waschmaschine oder ein Hinweis über die Home Connect App, dass die Tabs für den Geschirrspüler zur Neige gehen, sparen tatsächlich Zeit und oftmals auch Mühe und Geld. Auch der Nutzen von Dienstleistungen, die auf digitalen Wegen Ferndiagnosen erstellen und Reparaturen auslösen, ist für die Kunden unmittelbar erkennbar. Denn auf diese Weise entfallen viele Termine vor Ort, die nicht ­selten mit Zeit- und Abstimmungsaufwand, Kosten und Umweltbealstungen durch den Einsatz von Fahrzeugen verbunden sind.

Nachhaltige Kreislaufwirtschaft

Die Digitalisierung führt bei der BSH auch zu neuen Geschäftsmodellen, die nicht nur digital, sondern auch nachhaltig sind. Ein Beispiel dafür ist BlueMovement, das Mietangebot für Hausgeräte. Es ist stark mit der Idee von Kreislaufwirtschaft verbunden, weil die Kunden ihre Hausgeräte gegen eine monatliche Mietzahlung nutzen können, anstatt sie zu kaufen. Mit diesem Modell will die BSH den Ansprüchen von Menschen ent­gegenkommen, die sich besonders an Werten wie Nachhaltigkeit und Flexibilität orientieren. Denn durch die Vermietung von neuen und ­wieder aufbereiteten Geräten sowie das Recycling am Lebensende kann BlueMovement zur langfristigen ­Ressourcenschonung beitragen. ­Derzeit können in Deutschland Waschmaschinen, Trockner, Ge­schirrspüler und Kühlschränke der Marke Bosch gemietet werden.

Volker Klodwig, Leiter Vertrieb Zentral- und Osteuropa bei der BSH Hausgeräte GmbH: „Beim Thema
Nachhaltigkeit nehmen wir uns als gesamte Organisation in die Pflicht.”

„Beim Thema Nachhaltigkeit nehmen wir uns als gesamte Organisation in die Pflicht”, betonte Klodwig. „Das reicht von Fragen der Reduktion der CO2-Emissionen in Produktion und Logistik über die nachhaltige Weiterentwicklung unserer Produkte und Services bis hin zu Aufklärungsarbeit bei Konsumenten. So verbraucht ein Geschirrspüler etwa zehnmal ­weniger Wasser, als beim Geschirr­spülen per Hand benötigt wird – und das bei 63 Prozent weniger Energieverbrauch. Mit einem modernen Geschirrspüler sparen sich Konsumenten also nicht nur das lästige Abwaschen, sondern auch Kosten für Strom und Wasser – und schonen die Umwelt.“

Die Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit will die BSH mit ihren starken Marken umsetzen. Beispiele dafür sind das neue Smart Kitchen Dock von Siemens, das in Kooperation mit Alexa entwickelt wurde, die neuen Kühlschränke von Neff, deren Innenleben an ­individuelle Bedürfnisse angepasst werden kann, die nachhaltigen Kühl-Gefrierkombinationen von Bosch, die smarten Geschirrspüler von Siemens mit Energie-Effizienzklasse A oder die innovativen ­Lüftungslösungen von Gaggenau.