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Branchen-News Meldung:

22. September 2020

Messe Frankfurt plant Frühjahr 2021 neu

Die Messe Frankfurt hat entschieden, im Jahr 2021 bis einschließlich März keine eigenen physischen Messen auf ihrem Messegelände zu veranstalten. Vom neu geordneten Konzept versprechen sich die Verantwortlichen neue Synergien und digitale Ergänzungen. So sollen die Messen Ambiente, Christmasworld und Paperworldvom 17. bis 20. April 2021 einmalig als gemeinsame Veranstaltung unter dem Namen „International Consumer Goods Show – Special Edition“ in Frankfurt/Main stattfinden und durch gezielte digitale Angebote der Consumer Goods Digital Days ergänzt werden.


Auf dieser digitalen Plattform sollen auch Angebote der Creativeworld zu finden sein, die 2021 als physischer Treffpunkt einmalig aussetzen soll. „Die trendorientierten Orderzyklen der Konsumgüterbranche erfordern eine jährliche Veranstaltung zum Jahresbeginn”, erklärte Stephan Kurzawski, Geschäftsleitung Messe Frankfurt Exhibition. „Die Zusammenlegung der Ambiente, Christmasworld und Paperworld zum neuen Zeitpunkt unter dem Namen International Consumer Goods Show – Special Edition bietet allen Teilnehmern die Chance auf geschäftliche Begegnung, Order und Networking in Frankfurt und ist die beste Antwort auf die aktuellen Herausforderungen.“

Erstmalig und zeitgleich mit der Präsenzmesse unter dem Namen Consumer Goods Digital Days wird es digitsle Angebote geben. Sie basieren auf den Säulen Matchmaking, Livestreaming und Wissensvermittlung sowie Nextrade , um Ausstellern und Besuchern die Möglichkeit zu geben, zu netzwerken, sich inspirieren zu lassen und direkt zu ordern.„Mit unserem neuen Digitalangebot bieten wir Ausstellern und Einkäufern onsite und online die besten Voraussetzung zur Erreichung Ihrer Vertriebs-, Marketing- und damit Ihrer Unternehmensziele”, betonte Kurzawski- „Es ist eine Investition, die wir in der Überzeugung tätigen, auch in Zukunft der beste Partner für geschäftliche Begegnung zu sein.”

Mit Nextrade wurden bereits vor der gegenwärtigen Corona-Pandemie die Weichen für digitale Ergänzungsformate gestellt. Der B2B-Marktplatz für die Home- und Living-Branche ist bereits seit 2019 als 24/7-Orderplattform ganzjährig geöffnet und wird sein Angebot anlässlich der International Consumer Goods Show – Special Edition um virtuelle Showräume für die Produktbereiche der Ambiente,  Christmasworld und Creativeworld erweitert.

Der Grund für die Entscheidung, die Präsenzmessen zu verschieben, liege vor allem in der erneuten Verschärfung behördlicher und firmeninterner Reiserestriktionen im Zuge der Corona-Krise, erklärte die Messe Frankfurt. Zudem führe der aktuelle Pandemieverlauf zu einer zunehmenden Verunsicherung der Messekunden. Während in China seit Krisenbeginn bereits wieder 13 große Messen des Unternehmens an verschiedenen Standorten stattfinden konnten, seien solche Vorhaben in Deutschland aktuell nicht realisierbar, heißt es in einer Pressemitteilung. Im Hinblick auf Covid-19 gehörten zwar Messehallen zu den sichersten überdachten Gebäuden, in denen sich Menschen aufhalten könnten, ohne einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt zu sein. Es könne in hoher Frequenz Frischluft zugeführt werden, und in Verbindung mit den vielfältigen Einzelmaßnahmen im Hygienekonzept wären geschäftliche Begegnungen auf dem Frankfurter Messegelände möglich. 

„Wichtig für unsere Kunden ist unsere frühzeitige Entscheidung, denn jetzt müssten die Investitionen für die Messebeteiligungen ausgelöst werden”, sagte Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt. „Die Messe Frankfurt wird konsequent dabei bleiben, im engen Schulterschluss mit den Kunden die Interessen der ausstellenden Industrien in den Mittelpunkt der Entscheidungen zu stellen.“

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