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Branchen-News Meldung:

13. Februar 2019


Radiohören bleibt beliebt, DAB+ wächst weiter

Trotz wachsender Beliebtheit von Streaming-Diensten und Internet-Radio bleibt der lineare Radioempfang bei der Audionutzung weiterhin die Nummer Eins. Das betont der Bundesverband Technik des Einzelhandels in einer Pressemitteilung. Der digitale Radiostandard DAB+ verzeichnete dabei im vergangenen Jahr besonders steile Wachstumsraten.


Die Gesamtzahl der DAB+ Empfänger in Deutschland (Wohnung und Auto) stieg im vergangenen Jahr um mehr als 2 Millionen Stück auf fast 12 Millionen Geräte. Dabei wuchs die Zahl der DAB+ Radios für den Heimbereich (ohne Kfz) um gut 1,4 Millionen auf 7,4 Millionen Stück, die Haushaltsausstattung mit DAB+ Geräten stieg auf 17 Prozent (2017: 15,1 Prozent). Insgesamt verfügen 94 Prozent der deutschen Haushalte über mindestens einen Radioempfänger.

„Das Radio ist und bleibt Massenmedium für Musik und Nachrichten“, stellte Frank Schipper, Vorsitzender Handelsverband Technik (BVT) zum Internationalen Tag des Radios (UNESCO) am 13. Februar fest. „Nicht nur das Autofahren ohne Radio ist für viele Kunden undenkbar. Für mehr als acht von zehn Deutschen ist Radiohören ein täglicher Begleiter. Digitalradio im DAB+ Standard überzeugt dabei immer mehr Kunden durch Qualität und Zusatznutzen.“ 

Statistisch gesehen hat das Radio mit 94 Minuten täglich bei der Audionutzung immer noch die Ohren vorne.  Das geht aus dem Media Activity Guide 2018 von SevenOne Media/forsa hervor. Internetradio liegt mit 15 Minuten täglich deutlich dahinter, Musikstreaming schafft es auf eine tägliche Nutzungsdauer von durchschnittlich 31 Minuten. 

Neben dem breiten Angebot an bundesweiten Sendern und Spartenprogrammen überzeugt DAB+ immer mehr Kunden durch klaren digitalen Sound der völlig rauschfrei und mit stabilem Klangbild übertragen wird. Mit dem DAB+ Standard können nicht nur Audiosignale, sondern auch Texte, Bilder und interaktive Elemente wie Wetterkarten, Programmübersichten (EPG), Nachrichtenschlagzeilen oder Musiktitel übertragen werden. Der Empfang von Programmen und Zusatzdiensten ist kostenfrei und geht im Gegensatz zu Streamingdiensten auch nicht zu Lasten des Datenvolumens von Mobilfunktarifen. In Deutschland liegt die DAB+ Netzabdeckung bei nahezu 97 Prozent, an den Autobahnen sogar bei über 98 Prozent.

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