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Branchen-News Meldung:

4. Juli 2018

Aus für Gibson Innovations Germany

Der Geschäftsbetrieb der Gibson Innovations Germany GmbH in Hamburg wird zum 5. Juli 2018 vollständig eingestellt. Gleichzeitig soll das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Gesellschaft eröffnet werden (Amtsgericht Hamburg, Az. 67c IN 180/18). Das Unternehmen, das Audioprodukte unter den Marken Philips, Philips Fidelio, Onkyo und Teac vermarktete, hatte Anfang Mai Insolvenzantrag gestellt, nachdem die amerikanische Konzernmutter Gibson in Nashville, Tennessee, ein Gläubigerschutzverfahren nach Chapter 11 des US-Insolvenzgesetzes beantragt hatte.


Das Unternehmen bezog seine Waren über die in Hongkong ansässige Konzerngesellschaft Gibson Innovations Limited und die Gibson Innovations Netherlands B.V., welche das europäische Warenlager in den Niederlanden verwaltete. Über die Vermögen beider Gesellschaften wurden nach lokalem Recht ebenfalls Liquidations- bzw. Insolvenzverfahren eröffnet; der Geschäftsbetrieb ist jeweils bereits eingestellt. Damit gibt es für die Gibson Innovations Germany GmbH keine Geschäftsgrundlage mehr. Eine Lösung durch den Einstieg eines Investors ist nicht möglich, da Philips zum 1. Juni die Markenlizenzen für den Vertrieb von Audio- und Videoprodukten auf die TPV Gruppe übertragen hat. Diese vermarktet bereits über ihr Tochtunternehmen TP Vision Fernseher der Marke Philips.

Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist auch die sofortige Freistellung aller 68 Mitarbeiter der Gibson Innovations Germany GmbH verbunden.

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