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Branchen-News Meldung:

18. September 2017


In den neuen Anlagen in Wroclaw plant die BSH, jährlich rund zwei Millionen Backöfen und Kühlgeräte zu produzieren. Ein Großteil der hergestellten Geräte ist für den Export vorgesehen, vor allem nach Westeuropa.

BSH Hausgeräte eröffnet zwei neue Fabriken in Polen

Im 50. Jubiläumsjahr feiert die BSH Hausgeräte GmbH den Ausbau ihres Fertigungsverbundes mit der Eröffnung eines neuen Standortes in Polen. In der Stadt Wroclaw (Breslau) haben vergangene Woche zwei neue Fabriken ihre Arbeit aufgenommen und neue Kapazitäten geschaffen, um die Wachstumsstrategie der BSH zu unterstützen.


In Polen verfügt die BSH nun über Fabriken für die Bereiche Wäschepflege, Geschirrspülen, Kochen, Kühlen sowie kleine Hausgeräte und ist damit nach eigenen Angaben der größte und führende Hausgerätehersteller des Landes. In den neuen Anlagen in Wroclaw plant die BSH, jährlich rund zwei Millionen Backöfen und Kühlgeräte zu produzieren. Ein Großteil der hergestellten Geräte ist für den Export vorgesehen, vor allem nach Westeuropa.

Bei der feierlichen Eröffnung mit Gästen aus Politik, Wirtschaft sowie Vertretern der Belegschaften aus Polen und Deutschland betonte der Chief Markets Officer (CMO) der BSH, Matthias Ginthum, dass der Standort Polen für die BSH in Europa eine zentrale Rolle spielte. Die neuen Fabriken ergänzen die positive Entwicklung der weltweit stärksten Region Europa auf der einen Seite. Auf der anderen Seite profitiert das Land Polen vom konstanten und vielfältigen Engagement der BSH. So gibt es bereits Produktionsstätten in Lodz und Rzeszów sowie einen Standort in Warschau.

Dr. Michael Schöllhorn, Chief Operations Officer (COO) der BSH, dankte zudem den Mitarbeitern für ihren Einsatz in den vergangenen Jahren. Beide Fabriken werden die Wettbewerbsfähigkeit der BSH weiter stärken und zum Aufbau von Kompetenzen im Bereich Industrie 4.0 beitragen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der globale Produktionsverbund der BSH umfasst nun insgesamt 43 Fabriken. Regional angepasste Produkte für weltweit unterschiedliche Konsumentenbedürfnisse laufen hier vom Band. Die sechs deutschen Fabriken in Bad Neustadt, Bretten, Dillingen, Giengen, Nauen und Traunreut arbeiten eng mit den ausländischen Standorten zusammen und agieren als Kompetenzzentren in ihrer jeweiligen Produktkategorie. Zum Aufbau der neuen Fabriken in Polen haben die Standorte Giengen und Traunreut maßgeblich beigetragen, heißt es weiter.

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